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Wissenswertes von Immobiliensicht.de


 
Erfolgreich Umziehen mit Immobiliensicht

Rechtzeitig kündigen
Der Umzugsmarathon beginnt in aller Regel mit der Kündigung der alten Wohnung, da hier Fristen gelten, die in den meisten fällen ein­gehalten werden müssen. Nach Ablauf der Frist endet das Mietver­hältnis und Sie brauchen keine Miete mehr bezahlen. Ziehen Sie vorher aus, besteht das Mietverhältnis trotzdem weiter und Sie sind entsprechend zur Mietzahlung verpflichtet. Das ist bitter, da der Umzug schon genug Geld kostet und doppelte Mietzahlungen jetzt besonders lästig sind.

Die ordentliche Kündigung
Haben Sie einen befristeten Mietvertrag, gilt grundsätzlich:
Als Mieter müssen Sie bis zum Ende der Laufzeit zahlen. In diesem Fall sollte der Umzug bis zu diesem Zeitpunkt verschoben werden, wenn es möglich ist. Ist andersherum die Laufzeit zu ände, ohne dass die neue Wohnung schon in Sicht ist, empfiehlt es sich, spätestens zwei Monate vor Ablauf des Mietverhältnisses einen Brief mit dem Antrag auf Verlängerung an den Vermieter zu schreiben. Folgende Ausnahmen, gibt es.

Mietaufhebungsvertrag
Diese einvernehmliche Lösung zwischen Vermieter und Mieter zur vorzeitigen Beendigung des Mietverhältnisses gilt für befristete und unbefristete Verträge. Allerdings ist der Vermieter nicht verpflich­tet, darauf einzugehen. Deshalb empfiehlt es sich, von vornherein anzubieten, sich um einen Nachmieter zu kümmern. Notfalls müs­sen Sie sogar einen Makler mit der Suche nach einem Nachmieter beauftragen. Zwar gilt ein solcher Vertrag auch mündlich, jedoch sollten Sie immer die Schriftform wählen.

Weitervermietung
Zieht vor Ablauf Ihrer Kündigungsfrist ein neuer Mieter in Ihre alte Wohnung ein, brauchen Sie von dem Moment an nichts mehr zu bezahlen. Das gilt auch, wenn der Vermieter die Wohnung selbst nutzt, sie umbaut oder aufwendig renoviert.

Umzug mit dem Spediteur
Viel einfacher, aber natürlich auch teurer wird es, wenn Sie sich beim Schleppen von Möbeln und Kisten, beim Be- und Entladen des LKWs von einem Fachmann helfen lassen. Bei dieser Variante kön­nen Sie sicher sein, dass der Wagen richtig beladen wird, da kein Laie am Werk ist. Alle Schäden, die trotzdem durch Verschulden der Spedition entstehen, trägt deren Betriebshaftpflicht. In den meisten Fällen ist die Haftung auf 900 Euro je Kubikmeter Umzugsgut beschränkt. Ersetzt wird der Zeitwert, nicht der Neuwert. Für Glas, Porzellan und Spiegel gibt es nur Geld zurück, wenn der Spediteur die Sachen selbst verpackt hat. Wertsachen, Pflanzen und Haustiere sind ganz von der Haftung ausgeschlossen.
Noch etwas teurer kommt Sie der so genannte Standard-Umzug, bei dem die Packer zusätzlich die Möbel in Ihrer alten Wohnung ab- und in der neuen Wohnung gleich am richtigen Platz wieder aufbauen. Vorteil: Sie sparen sich mehr oder weniger ungeschicktes Herum­schrauben an Ihren Möbeln. Wer sich jeden Umzugs-Stress vom Hals halten will, bucht Full-Service und beauftragt einen Möbelspediteur mit dem gesamten Hinpacken, Vorbereiten und Auseinanderbauen der Möbel, dem Entladen des Umzugswagens, mit dem eigentlichen Transport in sicheren Spezialfahrzeugen, der Montage der Möbel in der neuen Wohnung und schließlich sogar mit dem Auspacken der Umzugskisten. Außerdem sind Fachleute wie Elektriker und Installateure dabei, um erforderliche Arbeiten sofort ausführen zu können. Was genau Sie schließlich den Spediteur machen lassen, legen Sie bei einem Beratungsgespräch in Ihrer alten Wohnung fest. Firmen, die nur auf ein Telefonat hin ein Angebot machen, sind mit Vorsicht zu genießen. Ebenfalls Zurückhaltung ist geboten, wenn Firmen aus­drücklich mit „kostenloser Beratung" werben. Denn: Kostenvoranvoranschläge sind bei seriösen Firmen immer gratis. Auch um Lockangebote wie 10 Euro,-/Std." sollten Sie einen großen Bogen machen. Hier fehlen meist so wichtige Kostenfaktoren wie Auto, Versiche­rung. Mehrwertsteuer, Packmaterial und Einrichtung einer Park­verbotszone vor dem alten und neuen Haus. Damit ist ein solches „Angebot" ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wett­bewerb. Zeitungsinserate, die einen „leicht gemachten Umzug" ver­sprechen, aber außer einer Telefonnummer keine Angaben machen, sollten Sie ebenfalls im eigenen Interesse ignorieren, seriöser Spediteur bzw. sein Umzugsberater nimmt beim Bera­tungstermin den Hausrat in Augenschein, der umziehen soll. Er ermittelt, welche Leistungen der Spediteur übernimmt und was der Kunde selbst vorbereiten will. Um den Zeitaufwand realistisch und seriös einschätzen zu können (Faustformel: für fünf Kubikmeter sind 3,5 Stunden nötig), arbeitet er mit einer Umzugsgutliste, die das Volumen von Möbeln und Hausrat exakter angibt als eine bloße Schätzung mit dem Auge.
Am Ende sollten Sie ein konkretes Leistungsangcbot in den Händen halten, das Rechtsgrundlage für den Umzug ist.

Wie Sie den richtigen Spediteur finden
Egal, wie umfangreich die Leistungen sein sollen, die die Umzugs­firma für Sie erbringt: Achten Sie darauf, dass sie das Gütesiegel des Bundesverbandes Möbelspedition e.V. (früher: Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport, daher die heute noch gängige Abkürzung AMÖ) trägt: ein rollendes Känguru mit einem Schrank im Beutel. Unter dem Dach dieses Vereins sind 20 regionale Mitgliedsverbände etwa 1400 Speditionen vereint. Dazu kommen die Deutsche Möbeltransportgcsellschaft mbH (DMG) und die Gruppe Internationaler Möbelspediteure e.V. (GIM). Mit ihrer Mitgliedschaft verpflichten sie sich, hohe Standards in Qualität und Service anzuerkennen. Ein internes Zertifikat für AMÖ-Fachbetriebe („Anerkannter AMÖ-Fach-betrieb") bestätigt diesen hohen Anspruch. Lassen Sie sich dieses Zertifikat ruhig zeigen. Außerdem sorgt eine Einigungsstelle der AMÖ dafür, dass Meinungsverschiedenheiten und Ärger zwischen Kunden und Speditionen möglichst gütlich und in beiderseitigem Einvernehmen beigelegt werden. Als Kunde können Sie sich - unab­hängig davon, ob Sie den Rechtsweg beschreiten wollen oder nicht - zuerst kostenfrei an die Einigungsstelle wenden. Die Spediteure folgen, wenn es keine Einigung gibt, dem Spruch der Einigungsstelle. Die Internetseiten des AMÖ

Der Umzugstag
Heute heißt es vor allem; Ruhe und Übersicht bewahren. Stehen Sie zeitig genug auf, duschen Sie noch mal und frühstücken Sie ausgie­big- Sie werden Kraft brauchen. Vor allem, wenn Sie ohne Spediteur umziehen. Die Kisten sind gepackt, Lampen entfernt. Teppiche gerollt und verschnürt. Möbel, die an der Wand befestigt waren, schrauben Sie ab. Sperrige Schränke und Regale sollten Sie so weit zerlegen, dass sie nicht zu viel Platz wegnehmen. Alle Einlegeböden, Schubfächer und andere lose Teile entfernen und kennzeichnen, wohin sie gehören. Kleinteile in kleine Plastiktüten legen und mit Klebeband direkt am dazugehörigen Möbelstück befestigen. Sonst passt hinterher nichts mehr zusammen. Beim Beladen des LKWs darauf achten, dass die Dinge, die später zuerst ausgeladen werden sollen, beim Hinladen zum Schluss dran sind. Teppiche, die noch nicht verlegt worden sind, sollten zürn Beispiel nicht ganz hinten im Wagen liegen.
Wenn Sie einen Spediteur beauftragt haben, bereitet er Möbel und Hausrat, der nicht in Kartons passt, fachmännisch für den Trans­port vor. Auch die Beladung des Umzugswagens ist dann nicht Ihr Problem.

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